Über den heutigen Post freue ich mich ganz besonders, denn endlich habe ich es geschafft, eine Schritt für Schritt-Anleitung über meine tägliche Make-up-Routine zu schreiben. Da ich - wie bereits hier schon kurz erwähnt - mittlerweile ganz andere Produkte als noch vor einem Jahr verwende, wurde es langsam Zeit, euch diese etwas näher bringen. Außerdem habe ich den letzen Wochen einige Anfragen bzgl. eines schönen Augen-Make-ups bekommen; dazu sind zwei Tutorials geplant, von denen das erste nächste Woche erscheint.
Aufmerksame Leser können sich vielleicht daran erinnern, dass ich bis vor wenigen Monaten noch ein großer Fan des Vitalumière Make-ups von Chanel und des Primers von Laura Mercier gewesen bin. Hinsichtlich des Chanel-Make-ups muss ich sagen, dass ich dieses zwar fast vier Jahre verwendet habe, aber trotzdem nie 100%ig zufrieden war. Da meine Haut dazu neigt, im Stirn- und Nasenbereich schnell zu glänzen, wurde dies durch den irisierenden Effekt des Make-ups ziemlich verstärkt. Die Folge war, dass ich nach wenigen Stunden und somit mehrmals täglich mein Gesicht mit einem matten Puder “auffrischen” musste, weswegen ich im Laufe des Tages einen ziemlich stark geschminkten bzw. unnatürlich wirkenden Teint hatte. Doch da der Mensch ein Gewohnheitstier ist und ich ja nicht wirklich unzufrieden war, habe ich mich mit dieser Foundation zufrieden gegeben und nicht weiter bemüht, ein besseres Produkt zu finden. Gleiches läßt sich vom berühmten Laura Mercier-Primer sagen, den ich - nachdem ich viele gute Reviews gelesen hatte - mit sehr viel Begeisterung genutzt habe. Irgendwann hat es mich aber gestört, dass sich der Primer wie eine künstliche Schicht angefühlt hat, die sich nicht gut mit der Haut verbindet und eher aufliegt als einzuziehen. Wenn ich manchmal mit dem Finger durchs Gesicht gefahren bin oder meine Nase geputzt habe, hat sich an diesen Stellen das komplette Make-up gelöst - und das hat mich irgendwann sehr genervt. Aus diesen Gründen wurde es Zeit, sich nach neuen Produkten umzusehen, und ich denke, ich habe die für mich besten Artikel herausgesucht.
Über der normalen Tagespflege trage ich zunächst einmal die Météorites Base von Guerlain auf. Die Textur ist sehr leicht und man hat nach dem Auftragen das Gefühl, als ob die Base mit der Haut verschmilzt. Der Teint erscheint direkt frischer, und der feine Schimmer läßt das Gesicht leicht strahlen (außerdem sehen die kleinen Kügelchen im Flakon sehr hübsch aus…).
Nun trage ich die Foundation “Tenue de Perfection” (Farbton 01)” mit einem Pinsel von Shiseido auf. Es handelt sich hierbei um ein lang anhaltendes Make-up von Guerlain mit mittlerer Deckkraft, welches die Haut leicht mattiert, jedoch sehr natürlich aussehen läßt. Da ich - wie oben bereits erwähnt - dazu neige, im Bereich von Nase und Stirn schnell zu glänzen, ist die leicht mattierende Wirkung ideal für mich. Ich habe dieses Make-up in den letzten Wochen auf Herz und Nieren geprüft und teilweise bis zu 18 Stunden getragen (zum Beispiel bei unserem London-Trip), und ich bin vom fantastischen Halt mehr als begeistert! Meine Haut sieht selbst nach einem langen Tag auch spät abends immer noch perfekt geschminkt aus, und es reicht völlig, wenn ich zwischendurch einmal kurz alles abpudere.
Anschließend verteile ich (über die Foundation) in feinen Linien den Touche Éclat (Farbton No. 02) von Yves Saint Laurent. Ich lasse den Concealer kurz antrocken und arbeite ihn dann mit dem Shiseido-Pinsel leicht in die Haut ein.
Um meinem Gesicht einen dezenten Glow zu verleihen, verwende ich den “Shimmer Brick” von Bobbi Brown. Da er wirklich sehr reich pigmentiert ist und eine starke Leuchtkraft besitzt, spare ich die Nasen-/Stirnpartie aus (um diesen Effekt im Sommer zu erzielen, bediene ich mich statt des Shimmer Bricks der Météorites Perlen).
Damit das Make-up in der sogenannten T-Zone perfekt sitzt, fixiere ich es mit einem hellen Puder. Wenn ich zuhause bin, kommt hierbei ein Puder von Inglot zum Einsatz; auf Reisen und zum Nachmattieren unterwegs habe ich immer “Les Voilettes” (Farbton No. 03) von Guerlain dabei, da er so herrlich leicht auf der Haut ist und sich in jeder Handtasche verstauen läßt (siehe unten).
Vor ein paar Monaten habe ich die wundersame Kraft von Terracotta-Bronzern für mich entdeckt und möchte sie nicht mehr missen! Nachdem das Gesicht komplett abpudert ist, zeichne ich - von der Mitte des Gesichts aus gesehen - eine Drei nach und fahre mit einem Pinsel am Haaransatz, den Wangenknochen und den unteren Gesichtskonturen entlang. Dasselbe wiederhole ich auf der linken Gesichtshälfte (mit einer gespiegelten Drei) - es gibt meiner Meiung nach keinen besseren Weg, ein wenig gesunde Bräune ins Gesicht zu zaubern!
Gerade im Winter ist es wichtig, die Haut nicht allzu blaß aussehen zu lassen, und so trage ich auf die Wangen immer ein wenig Rouge auf (M.A.C. Farbe “Springsheen”).
Der Highlighter, eines meiner Lieblingsprodukte: Ich verwende ihn oberhalb der Wangenknochen und unter den Augenbrauen (hier: “Girl meets Pearl” von Benefit).
Das Augen-Make-up habe ich ganz schnell mit ein paar taupefarbenen und grauen Tönen geschminkt (ein ausführliches Tutorial in den nächsten Wochen). Verwendete Produkte: Guerlain Lidschattenpalette No. 02 Place Vendôme, Dior Diorshow Blackout Mascara, Lancôme Artliner Eyeliner, Augenbrauenstift von Laura Mercier
Die verwendeten Pinsel von rechts nach links:
Shiseido Perfect Refining Foundation Brush, Guerlain Teint Pinsel, Guerlain Rouge Pinsel, Bobbi Brown Face Brush, Guerlain Météorites Pinsel, Bobbi Brown Eye Sweep (für ein schnelles Augenmake-up sehr zu empfehlen!), Bobbi Brown Angle Eye Shadow (perfekt zum Schattieren)
Auf den Lippen trage ich Yves Saint Laurent Rouge Volupté Shine No. 09 (Farbton exklusiv bei Breuninger erhältlich) mit einem Hauch transparentem Lipgloss von Bobbi Brown.

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