Heute gibt es den ersten Teil des Reiseberichts zu meinem Trip nach Chicago, Illinois. Den Titel “Stay Warm!” habe ich bewußt gewählt, denn es ist eine für Chicago typische Floskel, mit der man überall verabschiedet wird. Tatsächlich machte “the windy city” ihrem Namen alle Ehre und sorgte durch starke Winde für Temperaturen, die zum Zeitpunkt meines Besuches im November bei bis zu -20° C lagen. Auch wenn ich schon einmal im Winterurlaub gewesen und eigentlich ein großer Fan der kalten Jahreszeit bin, war es selbst für mich ein wenig zu kalt…
Nichtsdestoweniger ist Chicago eine traumhafte Stadt, in die ich in der kurzen Zeit sehr verliebt habe. Neben einem großen kulturellen Angebot findet sich hier fast alles, was das Herz begehrt: Eine riesige Vielfalt an Restaurants, edle Hotels und Shopping-Möglichkeiten, die das Herz höher schlagen lassen.
Doch fangen wir beim Hotel an, welches ein absoluter Glückstreffer war und in dem ich mich mehr als wohl gefühlt habe.
Das Pensinula Chicago ist ein 5-Sterne-Hotel im Herzen der Stadt, und liegt - perfekt für Shoppingliebhaber wie mich - direkt an der Magnificent Mile, der Haupteinkaufsstraße. Wer schon einmal in New York war, kann sich unter der Mangnificent Mile eine kleinere Version der berühmten Fifth Avenue vorstellen, auf der Geschäfte wie Saks, Neiman Marcus und mehrere Malls gelegen sind. Auch die Boutiquen namhafter Designer und Marken wie Chanel, Prada, Tom Ford oder Lanvin liegen alle auf dieser einen Straße - kurz gesagt, die “wichtigen” Einkaufsmöglichkeiten lassen sich fußläufig erreichen, was für mich ein sehr großer Pluspunkt war.
Am ersten Abend in Chicago habe ich das Essen des hauseigenen Restaurants “The Shanghai Terrrace” genossen. Als Liebhaber der asiatischen Küche kann ich sagen, dass ich hier ein paar der leckersten Köstlichkeiten meines Lebens gegessen habe und noch heute ab und an daran denken muss. Zu empfehlen ist beispielweise der Hummer, aber auch die Vorspeisen lassen nicht zu wünschen übrig (siehe oben)… Wer das Vergnügen hat, im Winter dort zu sein, kann sein Abendessen mit Blick auf die hauseigene Eislaufbahn geniessen (auf die ich es leider nicht geschafft habe). Natürlich verfügt das Hotel auch über einen Außenbereich, der einen traumhaften Ausblick auf die Skyline bietet; an dieser Stelle läßt sich erwähnen, das Chicago die Geburtststadt der Wolkenkratzer ist und neben New York ein architektonisches Highlight in den USA darstellt.
Wer sich beim Shopping-Marathon eine kleine Pause gönnen möchte, dem empfehle ich einen Abstecher zu Howells & Hood am südlichen Ende der Magnificent Mile. Hier erwartet den Besucher typisch amerikanische Küche mit modernem Einfluss (es findet sich aber nur ein Burger auf der Karte!), und da das Restaurant mittlerweile kein Geheimtipp mehr ist, solllte man vorher unbedingt reservieren. Ich habe mich bei meinem Besuch für Chicken Wings, eine Artischockencreme und einen Salat entschieden (obwohl dies alles viel zu viel war…).
Eines der Highlights meiner Reise war das von Disney präsentierte Lights Festival. Jedes Jahr zu Beginn der Weihnachtszeit findet dort eine große Parade statt (vergleichbar mit einem Karnevalsumzug hier bei uns), bei der die Original-Figuren aus Disney World in wunderbar dekorierten Paradewagen durch die Stadt fahren. Ich hatte das große Glück, auf einem der Wagen zusammen mit Chip & Chap den jubelnden Kindern zuwinken zu dürfen und die Parade auf diese Art und Weise zu genießen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schön es war, in die strahlenden Augen der Kinder zu blicken, die sich über den Besuch von Mickey Mouse & Co gefreut haben!
Im zweiten Teil meines Reiseberichts geht es um mein Lieblingsthema Shopping, den Besuch im Trump Hotel und das Rosemont Outlet in der Nähe des Flughafens.

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